Pressemitteilung: AfD-Gründung in Rahden

Ein Thema unter anderen war bei dem letzten Treffen der Rahdener GRÜNEN die gemachten Äußerungen der Stadtverbandsvorsitzenden der Rahdener CDU Bianca Winkelmann zu den verschiedenen Rahdener Politikfeldern.

Gerade beim dem Thema AfD-Gründung in Rahden hätte man der CDU ein wenig mehr selbstkritische Töne gewünscht, sind es doch oft ehemalige CDU-Mitglieder und Wähler, die in der AfD aktiv geworden sind und sie stark machen, so auch in Rahden. Kein Wort zu einem möglichen gemeinsamen Zusammenstehen aller demokratischen Kräfte gegen diese mit braunem und rassistischem Gedankengut behaftete Gruppierung aus unserem Stadtparlament fern zu halten.

Insgesamt kann man wieder feststellen, dass die Rahdener CDU ein Problem damit hat, dass sie schon seit einiger Zeit über keine eigene Mehrheit mehr im Rat verfügt. Die wiederholte Behauptung, nur die CDU wäre für das Ärztehaus gewesen, ist eine glatte Unwahrheit. Die anderen Parteien haben sich vor einer endgültigen Entscheidung jedoch intensiv mit den Folgen und Auswirkungen eines zentralen Standortes für Arztpraxen beschäftigt. Eine dieser Auswirkungen ist übrigens der Verlust einer Arztpraxis und Apotheke in Pr. Ströhen.
Besonders kritisch wurde die vom ehemaligen Bürgermeister Hachmann favorisierte Investorengruppe gesehen. Leider haben sich die Bedenken dann auch bestätigt und es musste ein neuer Investor gefunden werden

Abschließend stellten die Rahdener GRÜNEN fest, dass bei den Veröffentlichungen der CDU außer viel Selbstbeweihräucherung wenig Substantielles zu lesen war, ähnlich stellt sich die Situation im Rat und in den Ausschüssen dar.

Mit freundlichen Grüßen

Winrich Dodenhöft